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Im südlichen China, an der Grenze zu Vietnam, liegt die Guangxi Zhuang-Region. In deren vom majestätischen Fluss Li Jiang durchschnittenen Karstgebirge wächst auf 1000 bis 1500 m Höhe ein kleiner, beinahe unscheinbarer Teebaum.
Die Bauern der umliegenden Dörfer machen daraus, unter zu Hilfenahme einer nur hier verbreiteten Methode, einen Tee der als der kleine Bruder des Pu Ehr gilt. Zu Unrecht in dessen Schatten, konnte der Liu Bao sich aber so zu einem echten Geheimtipp entwickeln.
Zu Recht, denn betrachtet man die Tasse, so liegt darin ein reicher, dicker, tiefroter Likör, der einen Duft von, nun ja, einem jahrhunderte alten Kellergewölbe verströmt. Wahre Pu Ehr-Fans lassen sich aber von so etwas nicht abschrecken und auch sonst niemand sollte sich davon irritiert zeigen, denn es verspricht Großes.
Dominieren im ersten Aufguss noch holzige, erdige Aromen, die an Waldboden nach einem kräftigen Regenguss erinnern so deutet sich schon beim Zweiten an, was sich im dritten Aufguss dann vollends zeigt.
Eine warme, nussige Honignote mit darunter liegenden Röstaromen wie von einem alten Whiskyfass.
Ein Tipp noch. Wenn der Tee nach 7-8 Aufgüssen zu schwächeln anfängt, einfach für ein paar Minuten im Wasser kochen, er wird es einem danken.
Der perfekte Begleiter für einen kalten, stürmischen Wintertag.

parfum à boire

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